Konjunktur: Auftragseingang im Maschinenbau Dezember 2014 und DIW Konjunkturbarometer Januar 2015

Quelle: VDMA
Auftragseingang im Maschinenbau Dezember 2014 – Versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Jahres

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Dezember 2014 um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Inlandsgeschäft stieg um acht Prozent, das Auslandsgeschäft lag um 15 Prozent über Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt mit.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2014 stieg der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um drei Prozent. Die Inlandsaufträge stagnierten, die Auslandsaufträge lagen bei plus vier Prozent.

„Hilfreich im Dezember waren ein relativ niedriges Vorjahresniveau sowie Großanlagengeschäfte aus dem Euro-Raum. Unterm Strich steht für das Gesamtjahr für In- und Ausland nun ein Plus von zwei Prozent - ein Ergebnis, das hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

(Quelle:VDMA)

 

DIW Konjunkturbarometer Januar 2015: Deutsche Wirtschaft mit moderatem Jahresauftakt

Die deutsche Wirtschaft wird zum Jahresauftakt das Tempo des Schlussquartals 2014 in etwa halten können: In beiden Quartalen dürfte die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts bei 0,2 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal liegen. Darauf deutet das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hin. „Für die deutsche Wirtschaft geht es mit moderatem Tempo aufwärts“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Allerdings sind die Berliner Konjunkturforscher vorsichtig und warnen vor zu großer Zuversicht: „Die Risiken bleiben hoch und sprechen trotz der Unterauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten gegen einen kräftigeren Aufschwung“, so Fichtner. Vor allem die weiterhin schwierige wirtschaftliche und politische Lage im Euroraum belaste die Konjunktur auch in Deutschland. „Von den politischen Entwicklungen in manchen Mitgliedsländern des Euroraums, aber auch von den Spannungen um Russland und die Ukraine, gehen zudem erhebliche Gefahren für die Finanzmarktstabilität aus“, sagt Fichtner.

(Quelle: DIW)

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